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30.01.2012, 18:38 Uhr
CDU-Fraktion stellt Antrag zur Verkehrssituation Julius-Straße/Ilsenburger Straße
Viele Fragen um die Rennwoche offen
BAD HARZBURG.
Mit mehreren Vorstößen startet die CDU-Fraktion in der Kurstadt jetzt politisch ins neue Jahr.
Dabei drehen sich die Überlegungen der Union nicht allein um einen Kreisel im Kreuzungsbereich Herzog-Julius-Straße/Ilsenburger Straße.
Eine klar ablehnende Stellung bezieht die Fraktion auch zu strukturellen Änderungsvorhaben bei den Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetrieben (KTW), während in der Diskussion um den Harzburger Rennverein und die Rennwoche, so Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Dreß, für „eine gründliche Lösungssuche mit Augenmaß“ plädiert werde.
Die von der Bürgerinitiative B4 um Dirk Junicke in die Diskussion eingebrachte Überlegung um einen Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Herzog-Julius-Straße/Ilsenburger Straße greift die Unionsfraktion auf und kündigt einen Antrag an.

Die Verwaltung solle prüfen, ob ein Kreisverkehr auf der stark befahrenen T-Kreuzung realisierbar sei.
Auch die CDU verweist dabei auf die Lösung in Oker, die dort den Verkehr flüssiger und sicherer fließen lasse.
Da auf der Herzog-Julius-Straße ohnehin Sanierungsarbeiten anstünden, so die CDU, wäre es geradezu sträflich, die Option eines Kreisels nicht zumindest prüfen zu lassen. 
Eine schnurgerade Linie vertritt die CDU derweil weiter in der Diskussion um strukturelle Veränderungen rund um den KTW-Aufsichtsrat.
Der WTD-Antrag, den Aufsichtsrat aufzulösen und alle Aufgaben auf die Gesellschaftversammlung zu übertragen, werde grundsätzlich abgelehnt, da er das Wirtschaftsunternehmen KTW eher bremse.
Unterdessen befasse sich die CDU durchaus mit dem Antrag von SPD, Grünen und FDP, den Aufsichtsrat um einen Sitz aufzustocken.
Allerdings wolle die CDU weiter gegen rein politische Ambitionen in dem Kontrollgremium zu Felde ziehen und plädiere im Fall einer Erweiterung dafür, einen Mitarbeitervertreter aufzunehmen.
„Sehr plötzlich“, so Dreß, komme einmal mehr der Zuschussantrag und der Rücktritt von Rennvereinspräsident Wilhelm Baumgarten.
Die CDU-Fraktion stehe ohne Frage grundsätzlich hinter der Galopprennwoche, werde sich aber nicht überfahren lassen.
Es gelte, „in aller Ruhe, mit allen nötigen Fakten an der Hand und mit allen Beteiligten an einem Tisch eine Lösung für die Zukunft zu schaffen“.
Vor diesem Hintergrund werde sich die CDU  wahrscheinlich dem Vorgehen des Bürgermeisters anschließen, um eine Lösung zunächst für das Jahr 2012 herbeizuführen.
Auch dabei gebe es bereits mehr als genug Fragen.
So sei aus Sicht der Union beispielsweise ungeklärt, woher und in welcher Form die KTW 33.000 Euro zu dem Plan beisteuern solle.
Viele Fragen gerade im Detail seien rund um die Rennbahn offen, die CDU fordert endlich eine Darlegung der Umsätze/ Finanzen des Rennvereins/ testierte Jahresabschlüsse der letzten Jahre.
Die CDU-Fraktion setze dabei auch auf den designierten Präsidenten Stephan Ahrens.
Eine Übernahme des Geländes durch die Stadt halte die Union unter den bisher bekannten Vorzeichen für die „beste Variante“, um das Veranstaltungsgelände (auch für andere Veranstaltungen) besser vermarkten zu können.
Ob die zusätzliche Arbeit von den städtischen Kräften zu leisten sei, wolle die Fraktion zunächst im Gespräch mit Bauhof-Chef Carsten Treue debattieren.
aktualisiert von Marco Schuster, 27.08.2013, 13:34 Uhr
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